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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Kantonalbank Basel-Landschaft schließt ihre angeschlagene Online-Banking-Tochter Radicant, nachdem sie keinen Käufer gefunden hat. Die Bank gibt die Banklizenz von Radicant zurück und leitet eine ordnungsgemäße Liquidation ein. Die Schließung folgt auf erhebliche finanzielle Verluste durch die Übernahme des Fintech-Unternehmens Numarics durch Radicant und hat zum Ausscheiden von Führungskräften geführt. Es wird erwartet, dass dieser Schritt die Ergebnisse der Mutterbank für 2025 um bis zu 60 Millionen Schweizer Franken schmälern wird, wobei das Kerngeschäft jedoch stabil bleiben dürfte.
Coca-Cola Consolidated hat den Rückkauf von 18,8 Millionen Aktien von The Coca-Cola Company im Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, was einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen darstellt. Die Transaktion wurde mit Barmitteln und einem Darlehen in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar finanziert und wird dazu führen, dass The Coca-Cola Company ihren Sitz im Vorstand aufgibt. Beide Unternehmen bekundeten ihr gegenseitiges Vertrauen in ihre fortgesetzte Partnerschaft und die langfristige Gesundheit des US-amerikanischen Coca-Cola-Systems.
Meta hebt seine milliardenschwere Investition in KI-Rechenzentren in den gesamten USA hervor und betont dabei die Schaffung von Arbeitsplätzen, wirtschaftliche Vorteile für lokale Gemeinden und das Engagement für nachhaltige Praktiken wie Wasserpositivität und Energieeffizienz.
Der Vorstand der UnitedHealth Group hat eine vierteljährliche Bardividende in Höhe von 2,21 US-Dollar pro Aktie genehmigt, die am 16. Dezember 2025 an die am 8. Dezember 2025 eingetragenen Aktionäre ausgezahlt wird. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Finanzkraft und sein Engagement, Wert für die Anleger zu schaffen.
Der Federal Reserve Board hat Änderungen an seinem Aufsichtsrating-Rahmenwerk für große Bankholdinggesellschaften finalisiert und das System von 2018 aktualisiert, um die Gesamtstärke der Banken besser widerzuspiegeln und es an andere Aufsichtssysteme anzupassen. Das neue Rahmenwerk stuft Unternehmen mit nicht mehr als einer Bewertung „deficient-1” als „gut geführt” ein und behält bei, dass Unternehmen mit einer Bewertung „deficient-2” weiterhin als „nicht gut geführt” gelten, was sich auf ihre Aktivitäten und Akquisitionen auswirkt. Die Änderungen treten 60 Tage nach Veröffentlichung im Federal Register in Kraft.
Der Artikel untersucht das derzeitige Zollchaos im globalen Handel und wirft die Frage auf, ob die Welthandelsorganisation (WTO) ihre Bedeutung verloren hat. Handelsexperten diskutieren, wie Trumps überraschende Zölle und die gescheiterten Doha-Verhandlungen die WTO geschwächt haben, argumentieren jedoch, dass die Organisation für kleine Volkswirtschaften wie die Schweiz nach wie vor von entscheidender Bedeutung ist. Die Experten erkennen zwar die aktuellen Schwächen der WTO an, weisen jedoch darauf hin, dass die derzeitige Krise notwendige Reformen beschleunigen und die Institution langfristig stärken könnte.
Telefónica hat einen Fünfjahresplan namens „Transform & Grow” aufgelegt, der das Wachstum in den Kernmärkten Spanien, Deutschland, Großbritannien und Brasilien vorantreiben soll. Der Plan konzentriert sich auf die Verbesserung des Kundenerlebnisses, die Erweiterung des B2C- und B2B-Angebots, die Weiterentwicklung der technologischen Fähigkeiten und das Erreichen finanzieller Ziele, darunter Umsatz- und EBITDA-Wachstum. Er hebt auch die Ineffizienzen des europäischen Telekommunikationsmarktes im Vergleich zu den USA und China hervor und signalisiert Bereitschaft für potenzielle Konsolidierungsmöglichkeiten.
Der Schweizer Fleischverarbeiter Bell führt einen umfassenden Umstrukturierungsplan in ganz Europa durch, der die Übernahme des deutschen Schinkenherstellers Hermann Wein, die Verlagerung der Hügli-Produktion vom Vereinigten Königreich nach Deutschland und Tschechien sowie die Konzentration der Aktivitäten von Eisberg auf die DACH-Region umfasst. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Marktposition zu stärken und die Produktionseffizienz zu steigern. Sie sind zwar mit einer Abschreibung in Höhe von 60 Millionen Franken verbunden, generieren aber auch Gewinne aus dem Verkauf von Anlagen.
Der Schweizer Autor Rolf Dobelli kritisiert professionelle Fondsmanager und erklärt, dass 85 % von ihnen den Markt nicht schlagen können und stattdessen das Vermögen ihrer Kunden vernichten. Gleichzeitig äußert er sich skeptisch gegenüber Diversifizierungsstrategien und der Transparenz asiatischer Rechnungslegungspraktiken.
Die Aktie der Münchener Rück ist aufgrund der verschlechterten Aussichten, einschließlich einer gesenkten Umsatzprognose und rückläufiger Rückversicherungspreise in ihrem Kerngeschäft, gesunken. Das Unternehmen verzichtet auf weniger profitables Geschäft, und Branchenprognosen deuten auf einen anhaltenden Preisverfall hin, von dem die Münchener Rück und Wettbewerber wie Swiss Re und Hannover Rück betroffen sind. Zusätzliche Unsicherheit ergibt sich aus dem bevorstehenden Wechsel des CEO von Joachim Wenning zu CFO Christoph Jurecka im Januar 2026, obwohl kein Strategiewechsel erwartet wird.

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